Klasse: SilikateSmaragd-Beryll
Genese: Pegmatitisch (Magmatisch) sowie Metamorph (Smaragd)
Bekannte Varietäten: Aquamarin, Morganit, Heliodor, Smaragd
Farben: Blau, pink, gelb, grün
Härte: 8
Optische Effekte: Selten Katzenaugen-Effekt
Wichtigste Vorkommen: Brasilien, Mosambik, Nigeria, für Smaragd auch Kolumbien, Äthiopien und Afghanistan (Smaragd wird in metamorphen Gängen und Glimmerschiefer gefunden.
Aquamarine, Morganite und Heliodore werden in pegmatitischen Räumen gebildet.)

 

Der Name Beryll stammt aus dem Griechischen. Aus dem Wort „berylos“ und dem lateinischen „beryllus“ hat sich bis heute das Wort „Beryll“ gehalten und ist der Namensgeber der „Brille“. Schon im Mittelalter wurden farblose Berylle derart geklopft und anpoliert, dass sie als „Vergrößerungsgläser“ dienen konnten. In einer Zeit, in der Papier knapp war und die Buchstaben eng geschrieben wurden, war dies notwendig.
Smaragd bedeutet „grüner Stein“, Aquamarin „meerwasserfarbig“ und Heliodor wurde in der Moderne nach den griechischen Worten für Sonne und Geschenk (Helios, Doron) benannt.

Das interessante ist, dass die schleifwürdigen, farbigen Berylle außer Smaragd in Pegmatiten vorkommen, wohingegen gute Smaragde in Schiefern oder Calcitadern vorkommen. Die Vorkommen gehen stetig zur Neige, selbst aus dem Hauptlieferland Brasilien sind wird das Rohmaterial knapp und die Preise steigen. In den Smaragd-Lagerstätten in Äthiopien wurden kürzlich nach Aufnahme profession