… und die eine Alternative, an die praktisch niemand denkt.

Irgendwann einmal zwischen 1483 und 1485 hatte ein genuesischer Geschäftsmann namens Cristoforo Colombo die Möglichkeit, seine Idee dem König Johann II von Portugal vorzutragen.

 

Kolumbus
Cristoforo Colombo

 

Diese Zeitspanne ist Historikern als die „Epoche der Entdeckung” bekannt. Eine Zeit, in der europäische Seefahrer die Welt erkundeten, um neue Seerouten zu finden.

Diese Leute waren das Äquivalent zu den heutigen Internet-hi-tech-Unternehmern, berüchtigt für deren mutige, absurd teure und extrem riskante Ideen, die oft katastrophal (und damals auch tödlich) endeten.

Aufgrund des enormen Risikos der Unternehmungen wurden diese mittelalterlichen „Venture-Kapitalisten” üblicherweise von königlichen Familien gesponsert.

Im 15. Jahrhundert entwickelte sich ein Wettlauf zwischen europäischen Königreichen, wer als Erster die meisten Überseegebiete für sich beanspruchen konnte.

Portugal lag damals in Führung – es war das Silicon Valley der damaligen Zeit. Prinz Heinrich der Seefahrer hatte Teile des Atlantiks und Westafrikas bereits seit 1430 entdeckt.

Colombo wusste dies und ging darum auch mit seinem Vorschlag als Erstes zum König von Portugal: Seine Idee war eine 12-monatige Reise über den Atlantik, um Asien zu erreichen, und dann wieder nach Portugal zurückzukehren. 

Die Idee gefiel dem König, doch seine Ratgeber lehnten die Idee letztendlich ab, weil sie glaubten, dass Colombus Vorhersagen viel zu weit hergeholt seien und zudem das Ganze Unterfangen zu teuer und zu riskant sei.

(Die Ratgeber hatten auch faktisch recht. Colombo hatte sich tatsächlich verrechnet und die Distanz um das knapp Vierfache unterschätzt. Womit jedoch niemand rechnete war, dass ein gesamter Kontinent dazwischen lag.)

Also ging Colombo zum Vereinigten Königreich von Kastilien und Aragon im heutigen Spanien.

Damals war Spanien das, was China heute ist: Es war rapide im Aufstieg begriffen und jeder wusste, dass Spanien eventuell über kurz oder lang zur dominanten Supermacht aufsteigen würde.

Es dauerte einige Jahre. Aber letztendlich, im Jahr 1492, bezahlten der Monarch Ferdinand und seine Isabella die Unternehmung von Cristoforo Colombo, den wir heute als Christoph Kolumbus kennen.

 

Schuffe Kolumbus
Das Flaggschiff von Christoph Kolumbus Santa Maria

 

Obwohl die ursprünglich von den „Investoren” geplante oder erhoffte Reise gescheitert war, demonstrierte Kolumbus zumindest, dass auf der anderen Seite des Atlantiks ein gigantisches Potential lag.

Also schickte Spanien weitere Schiffe und finanzierte neue Expeditionen. Innerhalb von 50 Jahren kontrollierten sie beinahe das gesamte heutige Lateinamerika.

Der größte Preis, den Spanien dabei gewonnen hat, waren die neuen Gebiete mit Gold- und Silberminen.

Die spanische Regierung hat die Ausbeute der südamerikanischen Goldminen penibel aufgezeichnet und heutige Historiker schätzen, das Dutzende Millionen Kilo Gold und Silber abgebaut wurden – im heutigen Gegenwert von mehreren Billionen Euro.

Dank diesem Gold stieg Spanien zur dominanten Macht in Europa auf, indem es die uralte Regel befolgte: „Wer das Gold hat, macht die Regeln”.

Unser heutiges System ist vollkommen anders. Wir haben die Schirmherrschaft über unser Geld einem Komitee von ungewählten Bürokraten übertragen, welche Billionen von Euro, Dollar, Yen usw. aus dem „Nichts” schaffen.

 

Europäische Zentralbank
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt

 

Von 2015 bis 2018 hatte die Europäische Zentralbank Wertpapiere über sage und schreibe 2,6 Billionen Euro erworben, davon rund 2,1 Billionen Euro Staatsanleihen von Mitgliedsländern der Euro-Zone. Mit Geld, dass sie „einfach so” gedruckt hat. Die amerikanische Federal Reserve hat vor kurzem bekannt gegeben, dass sie planen, 60 Milliarden Dollar pro Monat an die US-Regierung zu verleihen.

Welchen Wert kann Geld haben, wenn es von einer Regierung oder einer Bank kostenlos praktisch aus dem Nichts geschaffen und verliehen werden kann? 

Wenn Sie oder ich das tun, kommen wir wegen Geldfälschung ins Gefängnis. Wenn die Zentralbank das macht, wird es „Quantitative Lockerung” genannt.

Denken Sie mal über Folgendes nach:

018 war für die deutsche Wirtschaft ein gutes Jahr.

Die deutsche Wirtschaft erzielte steigende Werte. Der Aktienmarkt erreichte sehr gute Werte. Es gab keine großen Naturkatastrophen, Krisen oder Kriege.

Ende des Jahres 2018 betrug die Staatsverschuldung in Deutschland, trotz einer Rückzahlung, noch rund 1,92 Billionen Euro.

Eine Steigerung des Leitzinses wird es trotzdem nicht geben, weil dadurch plötzlich die Staatsschulden zurückgezahlt werden müssen. Europa und Japan haben bereits Negativzinsen eingeführt.

Unter dem Strich wissen Fachleute, dass unsere Währungen kein starkes langfristiges Fundament haben. Eine Rückzahlung im jetzigen Tempo würde mehrere hundert Jahre dauern. Und das, wenn man bedenkt, dass letztes Jahr zum ersten Mal seit Langem weniger Schulden gemacht wurden.

In den USA ist es noch schlimmer: Die USA hatte 2018 eines der stärksten Wirtschaftsjahre mit der höchsten Wirtschaftsleistung und höchsten Steuereinnahmen der letzten 20 Jahre.

Trotzdem stiegen die US-Schulden in dem Jahr um 1,2 Millarden Dollar. Das Finanzministerium erwartet eine ähnliche Steigerungen im nächsten Fiskaljahr, als auch in der Zukunft.

 

US-Dollar

 

Währungen (= Papiergeld) sind de facto nur Nullen und Einsen in einem Computer. Sie haben überhaupt keinen realen Wert mehr.

Darum kaufen auch so viele Regierungen und Zentralbanken (vor allem Russland und China) tonnenweise Gold. Im wahrsten Sinn des Wortes. Es gibt eine hochinteressante Anlageform für kleinere Anleger, zu der wir gleich kommen.

Alle diese Faktoren – die Schulden, das Defizit, das konstante Gelddrucken, Niedrige- bzw. Negativzinsen -, all das schwächt den Euro und US-Dollar. Und es wird nicht aufhören.

Regierungen und Zentralbanken verstehen dies. Darum diversifizieren sie einen Teil ihrer Reserve weg von den Währungen, hin zu Gold – einer Anlageklasse mit einer 5000 Jahre alten Geschichte der Werterhaltung.

Man kann ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Gold nach wie vor bleiben wird. Etwas mit weit größerem Potential wurde dabei jedoch übersehen.

Aber was wirklich Interessant ist, ist die VERSORGUNG mit Gold.

Da Goldminen mit der Zeit ausgeschöpft werden, suchen Firmen ständig nach neuen Goldvorkommen… oder kaufen andere Firmen auf, die neue Goldvorkommen gefunden haben.

Aber es gibt praktisch keine mehr.

Über die letzten sechs Jahre hinweg fiel der durchschnittliche Minen-Ertrag weltweit um über 30%.

Das Gesamtvolumen der Akquisitionen in diesem Sektor ist vom letzten Jahr auf Heute um 67,5% gefallen.

Dies zeigt, dass einfach nicht genug neue Goldvorkommen gefunden werden, um die existierende Produktion zu decken.

Ein aktueller Report von S&P prognostiziert die nächsten zwei Jahre eine weiter sinkende Ausbeute von Goldminen.

(Der Industriedienstleister SNL Metals & Mining rechnet 2019 mit dem Erreichen des „Peak Gold“. Bis 2025 soll die jährliche Goldfördermenge dann um ein Drittel fallen.)

Bedenken Sie, dass die aktuelle Produktionen von Goldminen sinken, und zwar in einer Zeit, in der immer mehr Regierungen, Zentralbanken und andere rationale Investoren nach Wegen suchen, um weg von Papier-Währungen zu diversifizieren.

Dies wird bestimmt einen großen Einfluss auf den Goldpreis in Zukunft haben.

Welche Alternativen gibt es jedoch noch?

Eine absolut unterbewertete und kaum beachtete Alternative mit fast genauso langer Gechichte des Werterhalts sind Farbedelsteine.

Farbedelsteine (nicht zu verwechseln mit Diamanten), wie Rubine, Smaragde oder Saphire, zählen aufgrund ihrer Schönheit, Knappheit und Natürlichkeit zu einem hochinteressanten Anlageobjekt.

Knappheit und Seltenheit sind Faktoren, die natürlichen Ressourcen (wie Gold) ihren eigentlichen Wert geben. Normale Steine sind einfach deshalb nicht wertvoll, weil es so viele davon gibt.

Anhand des Vergleichs der jährlichen Produktionsmenge erkennt man jedoch, wie selten Farbedelsteine, wie z.b. Smaragde, tatsächlich sind.

Die weltweite Goldfördermenge 2018 betrug 3.332,2 Tonnen. 

In der gleichen Zeit wurden etwa 29,6 Tonnen Diamanten gefördert. Das sind knapp 148 Millionen Karat (1 Karat = 0,2 Gramm)

 

Weltweite Foerdermenge von Rohdiamanten
Weltweite Fördermenge von Rohdiamanten in den Jahren von 2004 bis 2018 (in Millionen Karat)

Und Farbedelsteine?

2018 kamen etwa 5.000 Karat von Smaragden in Top-Qualität auf den Markt. Das sind gerade mal ein Kilo. Ein einziger Kilo.

Der Wert? Der Endkundenpreis eines Karats von einem Smaragd in Top-Qualität über 5 Karat Größe liegt bei 40.000 €.

Dieses eine Kilo von Smaragden in Top-Qualität würde auf dem Markt knapp 200.000 Millionen Euro kosten.

Smaragde sind jedoch nicht die einzigen Edelsteine, die als Investment-Farbdelsteine in Frage kommen. Es gibt, neben Rubin und Saphir, über 20 verschiedene Farbedelsteine, die als langfristiges Investment in Frage kommen.

„Farbedelsteine sind heute absolut unterbewertet und haben ein sehr großes aufwärtspotenzial”, meint Alexander Streeb vom Deutschen Edelsteinhaus. „Jeder, der in Gold investiert, sollte unbedingt auch einen Teil seines Sachwertporfolios in Edelsteine diversifizieren. Wir helfen unseren Kunden bei der Auswahl und beim Kauf von hochwertigen Investment-Farbedelsteinen.”

Farbedelsteine in Investment-Qualität sind weit seltener als Gold oder Diamanten. Sie haben eine enorme Wertdichte und können im Notfall problemlos auch über Ländergrenzen hinweg transportiert werden.

Investment-Farbedelsteine sind für Staaten oder Banken aufgrund des komplizierten Bewertungs- und Einkaufsvorgangs nicht interessant, sodass diese weiterhin bei Gold bleiben werden. Eine enorme Chance für den langfristigen Anleger, der seine Werte vor Abwertung, Deflation oder sogar möglichen Währungsausfall schützen will.

Während Währungen abgewertet werden, jedes Jahr an Wert verlieren (Inflation und Deflation) oder ganz verschwinden, haben Gold und Edelsteine jede Währung der letzten Jahrhunderte überlebt. Und sie werden auch jede aktuelle Währungen überleben. Die Frage ist, auf welcher Seite der Anleger stehen wird, wenn es soweit ist.

Und es ist keine Frage OB es zu Währungsproblemen kommen wird. Die Frage ist nur … WANN.

 

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